µCT Labor am Museum für Naturkunde

Die Computertomographie bezeichnet ein Bildgebendes Verfahren der Radiologie in der 2D Röntgenaufnahmen mittels einer mathematischen Berechnung  in 3D Volumendaten rekonstruiert werden. Nötig hierfür sind viele Röntgenbilder aus einer 360° Ansicht des Objektes, die anschließend durch unterschiedliche Softwareanwendungen zusammengesetzt werden können.

Das µCT-Labor am Museum für Naturkunde hat sich mittels eines Phoenix Nanotom Xray|s Vollmantelgerätes der Firma ‚General Electrics‘ auf das Scannen und die Analytik kleinster Strukturen spezialisiert. Dies bedeutet wir können nur Objekte mit Abmaßen <15cm in den Probenraum einbringen, erreichen durch den speziellen Aufbau aber auch Auflösungen von bis zu 0,5µm. Daher liegt unser Hauptaufgabenbereich in der Digitalisierung von Mikrofossilien (0,3-1cm) oder auch in der Analyse von Insekten und deren Genitalstrukturen (<1mm). Durch unseren besonderen Standort am Museum für Naturkunde Berlin, mit der riesigen Sammlung im Hintergrund und den ständig neuen Ideen der Wissenschaftler, konnten wir ein umfangreiches Wissen zur Anwendung der µCT-Technik erwerben.

Das Labor steht unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Johannes Müller und wird von dessen Arbeitsgruppe hauptsächlich betreut. Eine Vorstellung unserer derzeitigen Projekte und Arbeitsgrupenmitglieder findet ihr hier: https://muellerlaboratory.wordpress.com/

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Auf den folgenden Seiten sollen daher einige Scans und ihre Probleme als Zusammenfassung unserer Erfahrungen zur Veranschaulichung dargestellt werden. Vorallem um den Kontakt zu anderen Wissenschaftlern, Technikern und Neunutzern dieser wunderbaren Technik zu schaffen und sie hoffentlich vor den teilweise langwierigen Problemlösungswegen zu bewahren.

Solltet ihr Fragen und Anregungen zu diesen Fallbeispielen oder ganz neuen Projekten haben, so schreibt mir doch eine Email unter

mikroctlabor(at)mfn-berlin.de